Motto des Jahres 2008/09
Im Miteinander der Generationen
Gesundheitsförderung im Generationenhaus
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von einem positiven Verständnis von Gesundheit aus. Gesundheit ist ein Zustand des völligen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.
Unsere Zielsetzung ist es, die Voraussetzung für eine gesunde Lebenswelt für Kinder und Senioren zu schaffen.
Gesunde Ernährung für Kinder
Die Grundlagen der Gesundheit werden in der frühen Kindheit geschaffen.
Im Generationenhaus ermöglichen wir es den Klassen unserer Grundschule ein gesundes Pausenbrot selbst zuzubereiten.
Das Essen für den täglich angebotenen Mittagstisch wird ehrenamtlich von jungen Frauen und Seniorinnen gekocht. Dabei wird auf saisonale, regionale und frische Lebensmittel Wert gelegt. Gemüse und Obst sind ein selbstverständlicher Bestandteil der täglichen Mahlzeit. Viele Kinder lernen hier erst die Reichhaltigkeit der gesunden Ernährung kennen.
Der Geschmack- und Geruchsinn wird bei den Kindern durch eine gute Zubereitung der Speisen gefördert und die Freude am Essen gestärkt.
Mit der Einbindung der Kinder beim Kochen und Backen versuchen wir, sie von der Ernährung teurer und ungesunder Fertigprodukte, abzubringen.
In den Ferienzeiten und bei speziellen Anlässen hatten die Kinder Gelegenheit sich in der Küche kreativ zu betätigen oder einfach nur mitzuhelfen.
Angebote waren: Zubereitung des gesunden Pausebrotes, Herstellung von Knusperhäuschen, von Weihnachtsplätzchen und traditionellen Osterlämmchen.
Gesunde Ernährung für Senioren
Die regelmäßige, ausgewogene Ernährung vieler älterer Senioren lässt oft zu wünschen übrig. Alleine zu Essen macht keinen Spaß, das Zubereiten der Mahlzeiten scheint nicht lohnenswert und ist im Verhältnis teuer.
Anders ist es im Generationenhaus: Aktive, rüstige Seniorinnen kochen gemeinsam mit Schülermüttern das tägliche Mittagessen für ca. 20 Personen. Einzelne Senioren (über 80jährig) genießen den Mittagstisch in der Gemeinschaft vor allem mit Kindern.
Am Seniorennachmittag referierte Dr. Morbach zum Thema „Wenn der Geist altert“ inhaltlich unter anderem über Fehlernährung, Mangelernährung und von zu geringer Trinkmenge, dies ist oft die Unsache für vorzeitiges Altern und körperlichen Abbau.
Die gesunde Verpflegung wurde und wird in Kochkursen von einer ausgebildeten Hauswirtschaftsmeisterin und Helferinnen in Theorie und Praxis vermittelt.
1.Kochkurs: Kartoffel die tolle Knolle (Anlage 1)
2. Kochkurs: Kaltes an heißen Tagen (Anlage 2).
Nächster geplanter Kochkurs im Juni 2009: Einkochen, Sterilisieren und Haltbarmachen von Gemüse und Obst.
Den Kochkursteilnehmern wurde nicht nur das Kochen, sondern auch das Hauswirtschaften (wirtschaftliches Umgehen mit dem Haushaltsgeld) näher gebracht.
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Projekt : Stärkung bzw. Verbesserung der körperliche und geistigen Fitness
Regelmäßige Anleitung zur Körpergymnastik (Sitzgymnastik)
Qi-Gong-Kurse
Die Basisübungen des Qi-Gong verbessern Körperhaltung, Beweglichkeit und den allgemeinen Gesundheitszustand, regulieren Kreislauf und Blutdruck und Stärken die Immunabwehr.
Vermehrte tägliche Bewegung .
Geistige Fitness wird gestärkt in dem sich ehrenamtliche Senioren regelmäßig aktiv im Generationenhaus einbringen. Dies geschieht in der Küche, bei der Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung, als Lesepaten und bei Computer- und Holzbearbeitungskursen.
Sie geben dabei nicht nur ihr Wissen und Können weiter, sondern setzen sich selbst immer wieder von neuem mit ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten auseinander. Im täglichen Umgang mit Kindern und anderen Senioren bleibt die geistige Aktivität aufrecht erhalten und wirkt dem geistigen Abbau entgegen.
An Spielenachmittagen für Jung und Alt, spielen Kinder und Senioren
gemeinsam bekannte und neue Spiele, neben dem vorhandenen Spaß ist die Konzentration der Teilnehmer zu spüren.
Im Computerraum des Generationenhauses lernen Senioren den Umgang mit neuen Medien.
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Projekt: Stärkung des sozialen Wohlbefindens(Schaffung eines Wir-Gefühls und Wertschätzung im Miteinander der Generationen)
Das Generationenhaus ist ein Begegnungsort, in dem es immer selbstverständlicher wird, sich für den anderen einzusetzen und zu helfen z.B. gegenseitige Hilfe bei der Hausaufgabe. Es ist ein Ort der Begegnung und des Austausches aller Generationen - eine neue Form der Großfamilie.
Kinder erfahren und erleben, dass man sich für sie Zeit nimmt und sie es wert sind, z.B. Lesepaten, Spielpartner. Sie lernen außerdem rüstige aber auch gebrechliche Senioren kennen, akzeptieren und schätzen. Die Kinder müssen im Generationenhaus Verantwortung für sich und andere übernehmen und bestimmte Aufgaben und Ordnungen einhalten (Aufräumdienste). Die Bereitschaft Aufgaben für andere zu übernehmen wird durch kleine Dienste aufgebaut.
Unsere ehrenamtlichen Helfer/innen zeigen durch ihr beständiges Mitarbeiten im Generationenhaus, dass sie gerne dabei sind und sich in der Gemeinschaft wohl fühlen. Die Bereitschaft mitzumachen, wird an Freunde und Bekannte weitergegeben.
Rüstige Senioren, die sich im Generationenhaus auf unterschiedlichste Weise einbringen, stehen auf einmal wieder mitten im Leben und geben ihm einen neuen Sinn. Durch das Gefühl gebraucht zu werden, bleibt auch im Alter die
Lebensfreude erhalten. Im täglichen Umgang mit Kindern wachsen die Akzeptanz, das Verständnis und die Freude an den Kindern.
